Kaffee am Morgen: So starten Sie hydriert in den Tag
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Viele Menschen beginnen den Tag mit Kaffee, weil er ihnen hilft, wach und konzentriert zu werden. Aber Kaffee verändert auch die Art und Weise, wie der Körper mit Flüssigkeit umgeht. Um zu verstehen, wie man morgens seinen Flüssigkeitshaushalt aufrechterhalten kann, ist es hilfreich, sich anzusehen, was Elektrolyte sind, wie sie funktionieren und warum sie wichtig sind, wenn Koffein ins Spiel kommt.
Elektrolyte sind Mineralien wie Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium. Sie sind Träger einer elektrischen Ladung im Körper und tragen so zum Flüssigkeitshaushalt, zur normalen Muskelfunktion und zur Nervensignalisierung bei. Ihre Zellen sind auf die richtige Mischung dieser Mineralien angewiesen, damit sie reibungslos Wasser ein- und ausscheiden können. Wenn der Spiegel sinkt, ist die Flüssigkeitszufuhr weniger effizient, und Sie können Kopfschmerzen, Energiemangel, Konzentrationsschwierigkeiten oder Muskelverspannungen feststellen.
Wenn Sie aufwachen, sind Sie bereits leicht dehydriert, weil Sie mehrere Stunden lang keine Flüssigkeit zu sich genommen haben. Kaffee führt zwar Wasser zu, aber das darin enthaltene Koffein kann dazu führen, dass Ihre Nieren etwas schneller Urin produzieren. Dieser Effekt ist nicht extrem, aber er erhöht die Menge an Flüssigkeit und Elektrolyten, die Sie verlieren. Die Forschung zeigt, dass Koffein an sich keine Dehydrierung verursacht, aber es erhöht den Flüssigkeitsumsatz so stark, dass der Körper mehr Elektrolyte benötigt, um das Gleichgewicht zu halten. Aus diesem Grund fühlen sich manche Menschen nach dem morgendlichen Kaffee "trocken" oder träge, selbst wenn sie Wasser dazu trinken.
Bei der Unterstützung der Flüssigkeitszufuhr am Morgen geht es vor allem darum, dem Körper die Mineralien zuzuführen, die er braucht, bevor das Koffein den Prozess beschleunigt. Elektrolyte wie Natrium und Kalium helfen dabei, den Wasserhaushalt im Körper zu regulieren, während Magnesium und Kalzium die Muskel- und Nervenfunktion unterstützen. Wenn diese Werte konstant sind, wird das Wasser besser aufgenommen und verwertet.
Eine einfache Möglichkeit, eine ausgewogene Morgenroutine aufzubauen, besteht darin, den Tag mit einem Glas Wasser zu beginnen, das Elektrolyte enthält. Dies trägt dazu bei, den über Nacht entstandenen Flüssigkeitsverlust zu ersetzen und liefert die für einen normalen Flüssigkeitshaushalt erforderlichen Mineralien. Danach können Sie wie gewohnt Ihren Kaffee trinken. Wenn Sie nach dem Kaffee noch mehr Wasser trinken, bleibt der Flüssigkeitshaushalt den ganzen Vormittag über stabil.
Manche Menschen brauchen mehr Elektrolyte als andere. Intensive körperliche Betätigung, heiße Umgebungen, starkes Schwitzen, Fasten und kohlenhydratarme Diäten können den Natrium- und Kaliumverlust erhöhen. In diesen Fällen können Formeln mit höherem Elektrolytgehalt sinnvoll sein. Eine Mischung, die große Mengen Kalium (mehrere hundert Milligramm oder mehr) zusammen mit Natrium und Magnesium enthält, kann die normale Flüssigkeitszufuhr besser unterstützen als Präparate, die nur geringe Mengen liefern (wie unser Präparat). Der Grund dafür ist, dass Kalium eng mit Natrium zusammenarbeitet, um die Bewegung von Wasser in und aus den Zellen zu regulieren, so dass beide in nützlichen Mengen vorhanden sind, um einen stabilen Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten.
Eine gute Faustregel ist einfach. Erst hydratisieren, dann koffeinieren, dann mit Wasser auffüllen. Elektrolyte sind kein Ersatz für Wasser, und sie sind auch kein Heilmittel. Sie helfen dem Körper lediglich dabei, Wasser richtig zu verwerten, was vor allem am Morgen wichtig ist, wenn der Wasserhaushalt bereits niedrig ist und Kaffee zur Routine gehört.
Weiterführende Lektüre
- Führt Kaffee wirklich zu Dehydrierung? - Gesundheit.de
- Koffein: Dehydriert es oder nicht? - Mayo-Klinik
- Kaffee, Koffein und Flüssigkeitszufuhr in der Allgemeinbevölkerung - Coffee & Health Foundation
- Ist Kaffee dehydrierend? - Healthline